Morgens um 7 im Spätzleland
Abgelegt unter: Schwabenland on Mittwoch, Juli 30th, 2008 by Marinius | Keine KommentareIch schliesse meine Tür und gehe den lecker “Kehrwochen-mäßig” gewischten Flur hinab und raus zur Tür. Es liegt Frühnebel auf den Autos und ein Güllegeruch in der Luft, der Einem sagt: “Welch ein wunderbarer und fruchtbarer Tag für all diejenigen die auf Phosphate aus Schweinescheisse angewiesen sind.”
Ich hoffe nur dass der Regen tatsächlich kommt der mir heute morgen in den Nachrichten versprochen wurde. Keine Lust nochmal so widerwärtig zu schwitzen wie gestern.
Anders als der Biomais auf dem Güllefeld, sind schwäbische Hausmütterchen irgendwie so gar nicht glücklich. Es scheint als würden diese nach 20 Jahren Hausfrauen-Dasein endlich kapieren, dass so ein ödes dahinvegetieren doch nicht die Erfüllung des Lebenstraumes einer modernen Frau ist. Obwohl Ihnen das ja immer wieder so suggeriert wurde, kann die schwäbische Frau an sich auch arbeiten gehen ohne dass ihre Kinder zu Crackrauchende und amoklaufenden Zivilversagern werden.
Ich glaube ich schweife ab. Eigentlich wollte ich darüber berichten, dass die meisten schwäbischen Hausfrauen (erkennbar am Bulldoggengesicht mit den nach unten verlängerten Mundwinkeln) irgendwie so aussehen als hätten sie bis ins hohe Alter und trotz der Wechseljahre weiterhin ihre Tage, aber diese dann in einem täglichen Rhythmus. Und irgendwie bekommen Sie mit Leichtigkeit einen Gesichtsausdruck zustande der Einen unwillkürlich glauben läßt, sie hätten ihre Slipeinlagen mit Zitronenwasser auswaschen und immer wieder neuverwenden müssen.
Ok diese Gedanken sind ein wenig widerwärtig aber ich bin heute selbst nicht so richtig gut drauf
P.S.: Ne Stuhlprobe nehmen is ken Spaß.


